Hypnosetherapie

Hypnosetherapie

 

„Hypnosetherapie“ – in diesem einen Wort steckt enorm viel. Hypnose hat immer noch den Flair von „Magie“, von „Show“ oder auch „Manipulation“. Wichtig sind zwei wichtige Dinge, auf die ich später noch kommen möchte: Unter Hypnose kann man nicht manipuliert werden und unter Hypnose- oder Hypnotherapie versteht man keine Showhypnose. Seriöse Anbieter arbeiten mit Hypnose im Coaching oder im Therapiebereich. Es geht dabei immer um eine vertrauensvolle gemeinsame Arbeit.
Es ist nicht der Hypnotiseur, der etwas „tut“, es ist ein gemeinsamer Weg und der Klient
hat dabei eine sehr aktive Rolle. Als 1978 die Milton-Erickson-Gesellschaft (M.E.G.) gegründet wurde, zählte die Hypnose noch zu den exotischen Verfahren. Heute ist
die Hypnosetherapie eine Sparte innerhalb der Psychotherapie, die als gut wirksam annerkannt ist.


Hypnose allgemein erklärt

Wer „Hypnose“ hört, denkt meist an einen tiefen Trancezustand, in dem man irgendwie lenkbar oder kontrollierbar wird. Das ist so nicht der Fall. Hypnose als Methode klingt meist spektakulärer als wir denken. Denn der Trancezustand fühlt sich für die meisten eher wie eine angenehme Entspannung an, was es auch ist. Durch die Trance sind wir zugänglicher und fokkusierter als in anderen Zuständen.
Wir kennen zum Beispiel so einen Zustand vom Fernsehen schauen oder wenn wir
in einem guten Buch lesen. Die Welt um uns herum versinkt und wir bekommen oft nichts mehr mit. Aber wir schlafen dabei nicht ..., naja, nicht unbedingt jedenfalls.


Hypnose ist im Alltag zuhause

Auch Meditation ist zum Beispiel nichts anderes als eine Trance. Und wenn wir schon bei
der Meditation oder Trance sind: Entspannungsmethoden wie die Muskel-Entspannung
nach Jacobsen oder Atementspannungen kennen wir fast alle.
Autogenes Training gehören wohl schon fast zum Alltag jedes Managers. Hierbei handelt es sich um Selbsthypnose. Dabei lernt man sich selbst in die Entspannung zu bringen und öffnet sich bestimmten Suggestionen, je nach Thema.

Phantasiereisen mögen wir fast alle und unsere Kinder hören sie zum Einschlafen. Auch das ist Hypnose. Kinder sind übrigens schon von Natur aus meist sehr zugänglich. Im Spiel erleben sie zum Beispiel Themen, die sie beschäftigen. Sie nutzen die Fokkusierung
im Spiel, bekommen von außen nichts mehr mit. Sie erleben sich selbst im Spiel oder
in einer Geschichte, visualisieren das Geschehen und erleben es damit. Phantasie
ist ein so wertvolles Geschenk, die wir beim Erwachsenwerden leider oft verlieren.


Negative Hypnose

Leider funktioniert Hypnose aber auch umgekehrt und hier entstehen dann eventuell Blockaden, die uns ein Leben lang begleiten können. Lehrer, die uns suggerieren,
dass nie was aus uns wird, Eltern, die vor Gefahren solange warnen, bis wir sicher sind,
dass sie uns ereilen (und unbewusst dann folgen, so dass ein „Hab ich Dir doch gleich gesagt“ umunglänglich scheint.)
Aber auch andersherum. Wenn wir gelobt werden und angefeuert: „Hey, du schaffst das.
Du wirst die oder Beste sein, das steckt alles in Dir.“ Diese Sätze können uns „beflügeln“ und wir erinnern uns später mit einem guten Gefühl daran.


Was passiert unter der Hypnose?

Sowohl im Coaching, in der Beratung oder in der Therapie können wir uns positive und negative Erlebnisse zunutze machen. Unser Unterbewusstsein speichert unsere Erinnerungen, die negativ belegt sind, wie auch die, an die wir uns positiv erinnern. Während einer Hypnosebehandlung
möchte ich Dir Zeit und Raum geben, Deine negativen Erlebnisse neu zu bewerten und
die positiven dazu zu nutzen, Deine jetzige Situation zu verbessern.


Grundsätzlich arbeite ich in meiner Praxis lösungsorientiert, Hypnose kann dabei sehr wirkungsvoll sein. Da wir unter Hypnose direkt mit dem Unterbewusstsein kommunizieren
und die kritische Instanz unseres rationalen Denkens umgehen, kann diese Arbeit sehr effektiv sein und hat damit ihren Platz auch in der Kurzzeittherapie.


Kurz erklärt: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Natürlich kann es sehr heilsam sein, wenn man den Grund seines aktuellen Problems kennt,
seine Vergangenheit analysiert und verarbeitet. Aber der Fokus liegt auf den eigenen Stärken, Wünschen, Zielen und Ausnahmen des Problems. Es geht also nicht darum
die Vergangenheit immer und immer wieder durchzukauen, sondern seine Zukunft neu
zu gestalten.

Dabei gilt immer: Der Klient ist der Experte für die Lösung seines Problems.


Hypnosetherapie, hier steckt Hypnose und Therapie in einem Wort


Was ist Hypnosetherapie?

Eine Therapie, ganz allgemein, zielt darauf ab, eine diagnostizierte Krankheit oder Störung zu heilen oder zu lindern. Die Hypnotherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieform.
Sie gehört darüber hinaus zu den ältesten Therapieformen überhaupt.

In der Psychotherapie eignet sich Hypnose deshalb auch so besonders gut, weil die Probleme die einem im Leben im Weg stehen oft etwas mit Erlebnissen im Leben zu tun haben, zu denen wir keinen bewussten Zugang mehr haben. Unter Hypnose können die Klienten wieder einen Beziehung zu diesen Erlebnissen bekommen. Erfahrungsgemäß profitieren zum Beispiel Klienten von der Hypnosetherapie bei Angst.


Wann spricht man nur von Hypnose?

Auch für den Job, für Alltagsprobleme, zum abgewöhnen schlechter Gewohnheiten (rauchen, abnehmen oder ähnliches) kann Hypnose erfahrungsgemäß eine gute Unterstützung sein.
Hier befinden wir uns dann im Coachingbereich. Warum sollten wir Entspannung nicht auch nutzen dürfen, wenn wir kein grandios großes Problem haben, oder vielleicht sogar ganz zufrieden sind, aber das ein oder andere verbessern wollen?! Es geht nicht immer um Psychotherapie. Wir dürfen uns auch so eine Entspannung gönnen und uns einem Ziel nähern. Gerade im Bereich der Raucherentwöhnung oder der Gewichtsreduktion kann Hypnose eine gute Unterstützung sein.


Was ist Hypnose oder auch, was ist Hypnose nicht:

Sie ist kein Zustand von „völlig weg“ oder „nicht da“!
Der Klient ist also auch nicht manipulierbar!
Hypnose ist keine Zauberei!


Es ist nichts, was einem geschieht und danach ist das Problem in Luft aufgelöst …
Hypnose kann allerdings, wenn der Klient wirklich eine Veränderung erleben möchte,
ein sehr kraftvolles Erleben sein, dass wirkungsvoll unterstützen kann.


In den Worten einer meiner Ausbilders, Alexander Hartmann, erkläre ich Hypnose so:

Es gibt drei Ebenen:
1. Der Entspannungszustand in dem die Hypnose erlebt wird
2. Die eigentliche Hypnose, hier darf eine Veränderung erfahren werden
3. Die Rückführung aus der Entspannung.


Wenn wir von Hypnose sprechen, dann denken wir meistens an die Entspannung,
an den sogenannten Trancezustand. Dieser kann unterschiedlich tief sein.
Die Meisten erleben ihn aber als einfachen und angenehmen Entspannungszustand,
so, wie wenn wir die Augen schließen und entspannt atmen, oder wenn wir ein gutes Buch lesen oder abends entspannt im Sessel sitzen und uns auf einen ruhigen Abend freuen. Vielleicht auch so, wie kurz vor dem Einschlafen oder kurz vor dem Aufwachen, wenn Bilder kommen und gehen, wir aber noch oder wieder wach sind. In diesem Zustand sind wir vollkommen bei Bewusstsein, sogar sehr konzentriert auf eine Sache fokusiert.


Dieser Zustand unterstützt die eigentliche Hypnose:
Die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein! Wir wissen, dass das Unterbewusstsein viel größer ist, als das Bewusstsein. Hier abgespeichert sind u.a. Erfahrungen
die wir gemacht haben und durch die wir sogenannte Glaubenssätze entwickelt haben.
Wir erleben einen Gedanken, dieser Gedanke löst eine körperliche Reaktion nach sich und erlaubt uns eine Erfahrung zu machen, die wiederum unsere Glaubenssätze beeinflusst. Unsere Glaubenssätze machen sich in unseren Handlungen bemerkbar, in die eine oder andere Richtung und beeinflussen unsere Erfolge in eine für uns positiv oder negativ belegte Richtung.


Mal ein ganz allgemeines Beispiel:
Ein Glaubenssatz könnte sein: „Das schaffst du eh nicht“. Mit diesem Glaubenssatz sind unsere Handlungen im Grunde schon, ohne sie angepackt zu haben, zum scheitern verurteilt.

Wir gehen lustlos und verbissen an die Sache, stellen uns schon direkt vor wie es sein wird, wenn es NICHT funktioniert und beim lesen kannst Du vielleicht schon spüren, wie sich
das im Körper anfühlen könnte … und Du kannst Dir schon denken was passiert, wenn nun ein Erfolg ausbleibt (was mit einer negativen Einstellung wahrscheinlich ist): Der Gedanke „Siehste, hab ich doch gesagt: Das schaffst du eh nicht.“ wird weiter verstärkt.
Der Glaubenssatz ist damit bewiesen. Alexander Hartmann nennt das den Reality Loop

Und nun stell Dir mal vor, wenn ein Profi-Fußballer mit diesem Gedanken auf den Fußballplatz ginge …


Hypnose ist ein Prozess, der Dir die Möglichkeit gibt Deine Gedanken zu verändern,
es sind Deine Bilder und inneren Stimmen, die Du verändern kannst. Diese wirken sich
auf Deinen Körper aus (IDEO-Motorik). Daraus entsteht eine Erfahrung, die wiederrum Deine Glaubenssätze beeinflusst kann. Hypnose kann Dir also eine Mögklichkeit bieten, durch Deine veränderten Gedanken eine neue Erfahrung zu erleben und Deine Glaubenssätze umzuschreiben und Wirklichkeit werden zu lassen.


Hypnose ist keine Zauberei und wie bei allen Veränderungsprozessen auch setzt es
ein gewisses Maß an Veränderungsoffenheit voraus.


Hypnose wird in der Therapie zum Beispiel eingesetzt

– bei generellen Lebenskrisen und Sorgen
– zur Lösung von Blockaden und Ängsten aller Art
– bei Stress und Burnout
– bei Panikattacken
– zur Unterstützung bei psychosomatischen Beschwerden
– um „schlechte Gewohnheiten“ z.B. Nägelkauen, Fingerhautzupfen oder Trichtillomanie
– Begleitend bei Suchttherapien
– zur Unterstützung, um eigene und spezifische Ziele zu erreichen,
   wie zum Beispiel eine Gewichtsreduktion zu begleiten oder als Unterstützung,
   um mit dem Rauchen aufzuhören.
– bei chronischen Schmerzen
– Allergien

– Kinderwunsch


Hypnose eigene sich aber auch in vielen anderen Bereichen, auch begleitend zu anderen Therapien.


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